Öffnungszeiten und Annahmespektrum

LKW am Wertstoff- & Servicepunkt lädt Container ab

Deponie

Blick auf Wertstoff- & Servicepunkt Oberer Auweg

Wertstoff- & Servicepunkt

Historie: Von der Müllhalde zur Deponie

Blick über den begrünten Monte Scherbelino

DIE 50ER- BIS 70ER-JAHRE

  • 1955: Betrieb als Haus­mülldeponie, wobei zunächst durch Kies­abbau ent­standene Bagger­seen mit Abfall aufgefüllt wurden
  • 1968: Ende der suk­zessiven Ver­füllung der Grund­wasser­seen und Beginn einer geordneten Haus­müll­deponie
  • 1975: Plan­geneh­migung der Deponie nach Osten, da die zur Verfügung stehenden Ablage­rungs­flächen bereits früh­zeitig erschöpft waren. Dieser Teil­abschnitt der Ablagerung wurde zum Schutz des Grund­wassers mit einer mineralischen Dichtung versehen.

 

IN DEN 80ER-JAHREN

  • 1985: Beginn der Planung zur Sanierung und Erweiterung der Deponie, da der Deponie­aufbau wegen fehlender Basis­abdichtung nicht mehr den neueren Umwelt­schutz­bestimmungen entsprach. Im Zuge der Sanierung wurden der Altberg wie auch die Erweiterungs­abschnitte mit einer mineralischen Ober­flächen­abdichtung versehen, um das Eintreten von Nieder­schlags­wasser und das unkontrollierte Ent­gasen zu ver­hin­dern.
  • 1987: Die neu erschlossenen Ablage­rungs­flächen waren nahezu aus­gelastet. Die Deponie hatte zu diesem Zeit­punkt eine Gesamt­kubatur von 5 100 000 m³ erreicht.
  • 1988: Abschluss des Deponie­vertrags der Stadt Augsburg zusammen mit der Stadt Gersthofen.

 

VON DEN 90ERN BIS HEUTE

  • 1997: Die Sanierung sowie die Erweiterung der Deponie Augsburg-­Nord wurden Mitte 1997 abgeschlossen. Das gesamte Deponie­gelände nimmt heute eine Fläche von ca. 420 000 m² ein.
  • 2013: Unterzeichnung der Vereinbarung über die Teilöffnung der Deponie Augsburg-­Nord.
  • 2016: Durch­führung der Teil­eröffnung zusammen mit Herrn Michael Wörle, 1. Bürger­meister der Stadt Gersthofen, und Herrn Reiner Erben, Umwelt­referent der Stadt Augsburg

Moderne Technik im Dienst der Umwelt

Eine Erfassung der eingelagerten Abfälle ist seit 1968 möglich. Seit 1975 existiert eine Ablagerungs­genehmigung für Hausmüll, haus­müll­ähnliche Abfälle, Bauschutt, Aushub­material, ölverun­reinigtes Erdreich und Industrie­abfälle mit nach­gewiesener Unbedenklich­keit.

Die Deponie-Sicker­wasser­menge und -zusammen­setzung wird konti­nuierlich durch Mess­ein­richtungen überwacht.

Moderne Kleinkraftwerke nutzen frei werdendes Deponiegas, um damit Strom zu erzeugen.

Das Deponiegas entsteht dadurch, dass Bakterien über einen Zeitraum von 15 bis 25 Jahren die organischen Bestand­teile des Mülls zu einem Gas­gemisch abbauen, das überwiegend aus Methan, Kohlen­dioxid und Stick­stoff besteht. Es darf nicht in die Umgebung gelangen und muss daher möglichst früh­zeitig aufgefangen werden.

Das Deponie­gas­kraftwerk unter­liegt strengen gesetzlichen Emissions­vorschriften. Die Konstruktion und Betriebs­weise des Verbrennungs­motors halten den Ausstoß von Luft­schad­stoffen jederzeit unter den zulässigen Grenz­werten.

Zusätzliche Schall­schutz­ein­rich­tungen sorgen dafür, dass Menschen in der Umgebung der Deponie von lästigen Motoren­geräuschen weitgehend verschont bleiben.

Rekultivierung

Blick über den Aufstieg am Monte Scherbelino

Im Jahr 2003 hat der AWS neben der Müll­deponie Augsburg-Nord ca. 60 000 m2 ökologische Ausgleichs­flächen erworben. Diese Flächen waren bisher land­wirtschaftlich genutzt. Es wurden Brach­flächen und Mager­wiesen geschaffen, sowie zahlreiche Bäume und Sträucher angesiedelt.

Die Ausgleichs­flächen sind eine Hügel­landschaft, die sich ideal in die Umgebung einpasst. Das Oberflächen­wasser wird zu den Biotopen geführt, die am Fuße des Hügels angelegt sind. Diese besitzen Über­läufe in den Lech. Die Flug­sicherheit des nahe gelegenen Flughafens wird nicht gefährdet.

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