12.10.2022

Herbstzeit ist Laubzeit

Entsorgung von Laub und Grüngut

  • Entsorgung von Laub und Grüngut über die Braune Tonne 
  • Selbstanlieferung oder Abholung möglich 
  • Keine Mitnahme von zusätzlichen Säcken 
  • Tonnenvolumen im Bedarfsfall anpassbar 
  • Reinigungs- und Sicherungspflicht für Gehwege 
  • Braune Tonne frostfrei halten 
  • Einsatz von Laubbläsern und -saugern zeitlich eingeschränkt

Herbstzeit ist Laubzeit. Beim AWS kümmern sich ca. 145 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich darum, das Laub von den Straßen, Radwegen und öffentlichen Plätzen einzusammeln und zu entfernen. Anschließend wird es in der Abfallverwertung Augsburg (AVA KU) vergärt und kompostiert.

Laub und Grüngut: Selbst anliefern oder abholen lassen

Bürgerinnen und Bürger können ihren Bioabfall über die Braune Tonne entsorgen oder Grüngut bei den Wertstoff- & Servicepunkten im Holzweg 32, im Unteren Talweg 89, in der Johannes-Haag-Straße 29 sowie bei der Deponie AugsburgNord, Oberer Auweg 11, selbst anliefern. Termine zur Abholung von Strauchwerk sowie Baum- und Heckenschnitt können im Kundencenter online unter aws.augsburg.de oder telefonisch unter 0821 324-4884 vereinbart werden. Die Grüngutentsorgung von Wohnanlagen und Hausgärten ist kostenfrei. 

Baum- und Heckenschnitt bündeln

Das zur Abholung bereitgestellte Strauchwerk sowie Baumund Heckenschnitt müssen gebündelt werden und dürfen nicht länger als 1,50 Meter sein. Äste dürfen maximal einen Durchmesser von zehn Zentimeter und eine Länge von einem Meter haben. Für die Bündel sind kompostierbare Schnüre – etwa aus Hanf, Baumwolle oder Kokosfaser – zu verwenden. Wurzelstöcke werden nicht vom AWS abgefahren.

Keine Mitnahme von zusätzlichem Grüngut in Säcken

In Säcken oder anderen Behältnissen zusätzlich bereitgestelltes Grüngut wird nicht mehr mitgenommen. Denn aus den Bioabfällen wird in der Vergärungsanlage der AVA KU umweltfreundliches Bioerdgas erzeugt. Diese Maßnahme wird durch einen zu hohen Anteil an Fremdstoffen gestört. Deshalb ist darauf zu achten, dass keine Kunststoffe, z. B. Plastiksäcke, Metalle etc. in den Bioabfall gelangen. Auch kompostierbare Materialien gehören nicht in den Bioabfall, da sie in der Vergärungsanlage nicht schnell genug abgebaut werden und als Fremdstoffe erhalten bleiben.

Wenn das Volumen der Braunen Tonne nicht ausreicht

Ist die Biotonne zu klein, tauscht der AWS gerne eine kleinere gegen eine größere Braune Tonne aus oder stellt eine weitere Braune Tonne zur Verfügung, dies maximal bis zum dreifachen Volumen der Grauen Tonne. Wünsche nimmt das Kundencenter online unter aws.augsburg.de oder telefonisch unter 0821 324-4884 entgegen.

Biotonne darf nicht zu schwer werden

Um eine Leerung der Biotonne sicherzustellen und um Beschädigungen zu vermeiden, ist darauf zu achten, dass die Biotonne nicht zu schwer wird und noch gut zu bewegen ist. Folgende Mengenangaben dürfen nicht überschritten werden: max. 60 kg Füllgewicht bei der 120 l-Biotonne und max. 110 kg Füllgewicht bei der 240 l-Biotonne.

Pflichten in der Laub- und Wintersaison

Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Augsburg sind für die vor ihren Grundstücken befindlichen Gehwege reinigungs- und sicherungspflichtig. Dies gilt auch für Gehwege mit dem Zusatz „Radfahrer frei“. Das Laub ist bei der Gehwegreinigung nicht auf die Straße zu kehren, sondern muss entsorgt werden. Ansonsten könnten bei starkem Regen die Sinkkästen verstopft werden, was zu Überschwemmungen führen kann.

Anfrieren des Bioabfalls ist zu vermeiden

Um eine vollständige Leerung der Tonne zu ermöglichen, ist das Anfrieren des Bioabfalls zu verhindern. Es wird empfohlen den Tonnenboden etwa mit zerknülltem Zeitungspapier auszulegen und die Tonne an einem frostfreien, windgeschützten Standort aufzustellen. Laub und Grüngut sollten dabei nicht zu feucht sein.

Hinweise zu Laubbläsern

Der Einsatz von Laubbläsern und -saugern ist durch die 32. Bundes-Immissionsschutzverordnung in Wohngebieten zeitlich eingeschränkt. Gewerbebetriebe dürfen Geräte ohne EU-Umweltkennzeichen nur von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr einsetzen. Privatpersonen müssen nach der Augsburger Lärmschutzverordnung zusätzlich noch die Zeit von 12 bis 13 Uhr als Ruhezeit einhalten. 

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