Darum ist Abfalltrennung wichtig

Was gehört in die Tonne?

Was gehört nicht in die Tonne?

Unsere Müllabfuhr seit 1892

Tipps vom AWS

Vermeide Abfall von Anfang an

Kaufe bewusst, nutze Mehrweg und reduziere Verpackungen.

Sortiere und reinige richtig

Trenne Abfälle korrekt und halte Wertstoffe leer und sauber.

Entsorge Gefährliches separat

Batterien, Akkus, Elektrogeräte und Chemikalien gehören in Sammelstellen, nicht in den Hausmüll.

Kenne dich aus

Informiere dich über lokale Trennregeln, um Recycling und Kreislaufwirtschaft zu fördern.

Darum ist Abfalltrennung wichtig

NACHHALTIGKEIT BEGINNT BEI DIR!
Abfalltrennung ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung. Durch richtiges Sortieren von Abfällen können Wertstoffe wiederverwendet und CO₂-Emissionen reduziert werden – das stärkt unsere Kreislaufwirtschaft und macht Augsburg nachhaltiger.
 
Richtig getrennte Abfälle leisten einen wesentlichen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz. Je sauberer Wertstoffe sortiert werden, desto besser können sie recycelt und in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden. Moderne Abfallwirtschaft spart Rohstoffe, reduziert Energieverbrauch und mindert CO₂-Emissionen.

Die Entsorgungsbroschüre betont: »Je besser wir trennen, desto mehr Wertstoffe können recycelt und wiederverwendet werden – das ist ein echter Gewinn für alle.«

Besonders hervorheben möchten wir die Entsorgung von Kunststoffen und Metallen. Kunststoffe und Metalle sind wertvolle Rohstoffe, die sich gut recyceln und wiederverwenden lassen – vorausgesetzt, sie werden richtig getrennt. Joghurtbecher, Konservendosen oder Getränkedeckel aus Metall können zu neuen Produkten werden und helfen, Rohstoffe und Energie zu sparen. Doch das funktioniert nur, wenn jede Bürgerin und jeder Bürger im Alltag mitmacht. Falsch entsorgte Abfälle stören den Recyclingprozess und mindern die Qualität der wiedergewonnenen Materialien. Richtige Abfalltrennung ist deshalb ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, den jede und jeder Einzelne täglich leisten kann.

Was gehört in die Tonne?

SONNENGELBE WERTSTOFFTONNE
Kunststoffe & Metalle

 

  • Folien, Kunststofftüten
  • Joghurt- und Margarinebecher
  • Kunststoffflaschen, Tuben
  • Getränkekartons, z. B. Milch, Saft
  • Styroporverpackungen
  • Aluminiumschalen, z. B. von Fertiggerichten
  • Konserven- und Getränkedosen ohne Pfand
  • Spraydosen, restentleert
  • Medikamentenverpackungen
  • Spielzeug, Eimer, Gießkannen, Blumentöpfe
  • Schüsseln, Wäschekörbe, Klappkisten
  • Kochtöpfe, Pfannen, Besteck
  • Werkzeuge, z. B. Schrauben, Hammer
  • Büroartikel, z. B. Locher, Klarsichthüllen, Scheren

 

→ restentleert, löffelrein und lose

Was gehört nicht in die Tonne?

NICHT IN DIE SONNENGELBE WERTSTOFFTONNE
Separat entsorgen:

 


Weitere Info in der  Entsorgungsbroschüre.

Unsere Müllabfuhr seit 1892

Von der Kehrwoche zur digitalen Mülllogistik – Die Entwicklung der Müllabfuhr seit 1892

Die Geschichte der Müllabfuhr ist eng mit dem Wandel urbaner Lebensräume und dem wachsenden Umweltbewusstsein verknüpft. Seit 1892 hat sich die Abfallentsorgung von einer rudimentären, lokal organisierten Maßnahme zu einem hochkomplexen, stadtweiten System entwickelt.


Die Anfänge: 1892 und die ersten städtischen Regelungen

Im späten 19. Jahrhundert war die Müllentsorgung vor allem eine Frage der öffentlichen Hygiene. Städte begannen, feste Regelungen zu erlassen, um die wachsenden Müllmengen zu kontrollieren. Die Stadt übernahm die Verantwortung für die Entsorgung, während den Bürgern vorgeschrieben wurde, wann und wie sie ihren Abfall bereitzustellen hatten. Abholdistrikte wurden eingeführt, in denen die Müllabfuhr zu festgelegten Zeiten entlangfuhr. Der Bürger hatte die Aufgabe, seinen Müll entsprechend vorzubereiten – meist in einfachen Behältern oder Säcken.


Zwischenkriegszeit und Industrialisierung: Mehr Müll, mehr Struktur

Mit der Industrialisierung und dem Bevölkerungswachstum stieg das Müllaufkommen rapide. Die Städte reagierten mit einer stärkeren Organisation der Müllabfuhr. Es entstanden zentrale Sammelstellen, erste Müllverbrennungsanlagen und eine Differenzierung der Abfallarten. Die Regelungen zwischen Stadt und Bürger wurden präziser: Mülltrennung begann, und die Aufbewahrung des Mülls musste hygienischen Standards entsprechen.


Nachkriegszeit bis 1980er: Technisierung und Umweltbewusstsein

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Müllabfuhr zunehmend technisiert. Müllfahrzeuge mit Pressvorrichtungen ersetzten einfache Karren. Gleichzeitig wuchs das Umweltbewusstsein. Recycling und Wiederverwertung wurden Teil der städtischen Abfallpolitik. Die Bürger wurden stärker in die Verantwortung genommen: Mülltrennung wurde verpflichtend, und die Stadt gab detaillierte Vorgaben zur Aufbewahrung und Abholung.


Heute: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Heute ist die Müllabfuhr ein digital gesteuertes System. Leerungstermine werden mittlerweile per App (Android/iOS) und über das Onlineportal mittels Entsorgungskalender (AWS: Abfuhrtermine) kommuniziert.

Nachwievor braucht es ein aktives Zusammenspiel zwischen den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und dem AWS:
Die Stadt stellt Infrastruktur und Logistik bereit, die Bürger sorgen für die korrekte Trennung des Abfalls in ihren Haushalten. So wird aus einem einst einfachen Dienst eine gemeinschaftliche, nachhaltige Aufgabe – mit dem Ziel, unsere Stadt sauber und lebenswert zu halten.

Betreuung der Stadtteile

Wertstoff- & Servicepunkt Holzweg
Holzweg 32
Bärenkeller, Kriegshaber, Oberhausen, Pfersee, Sheridan Park, Uhlandsiedlung
Wertstoff- & Servicepunkt Unterer Talweg
Unterer Talweg 89
Haunstetten, Göggingen, Inningen, Bergheim, Antonsviertel, Universitätsviertel und Hochfeld
Wertstoff- & Servicepunkt Johannes-Haag-Straße
Johannes-Haag-Str. 29
Altstadt, Innenstadt, Firnhaberau, Hammerschmiede, Herrenbach, Hochzoll Nord + Süd, Lechhausen, Spickel, Ulrichsviertel
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